Kolping

Intensive Suche nach neuen Möglichkeiten für Mitarbeiter und Haus läuft

Heimvolkshochschule Nieheim schließt

Nieheim. Die Kolping-Bildungsstätte Weberhaus Nieheim schließt im vierten Quartal dieses Jahres ihre Pforten als Heimvolkshochschule. Die Bildungslandschaft hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert, so dass eine Einrichtung wie das Weberhaus nicht mehr wirtschaftlich zu führen ist.

Träger des Hauses ist der Weberhaus Nieheim eV. 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in verschiedenen Stellenumfängen im Weberhaus arbeiten, sind von der Schließung betroffen. Ihnen muss aus betriebswirtschaftlichen Gründen gekündigt werden. Das Kolping-Bildungswerk Paderborn arbeitet jedoch intensiv daran, für alle eine neue Perspektive zu finden.

Das Weberhaus wurde 1962 als Kolping-Bildungsstätte eingeweiht. Neben der verbandsinternen Bildungsarbeit gab es Angebote zur Arbeitnehmerweiterbildung sowie zu politischen und kulturellen Bildung. Die Möglichkeiten für Arbeitnehmer, solche Weiterbildungen zu nutzen, sind in den vergangenen Jahren deutlich geringer geworden. Auch im ehrenamtlichen Bereich ist die Nachfrage nach Bildungsangeboten im klassischen Sinne – etwa in Form einer mehrtägigen Veranstaltung - deutlich zurückgegangen. Diese Entwicklung wird sich auch in Zukunft nicht umkehren, so dass die Bildungsarbeit in Nieheim trotz aller Bemühungen nicht aufrecht erhalten werden kann. 

Vorstand und Geschäftsführung arbeiten zur Zeit intensiv an einem zukunftsfähigen Nutzungskonzept. Sie werden dabei auch durch die Stadt Nieheim unterstützt. Ziel soll es sein den Standort zu erhalten und damit auch wieder Arbeitsplätze zu schaffen.

 

17. Februar 2011

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