Kolping

LWL drehte Film über das Hotel Aspethera

Kamera läuft...? Und: Action!

Bettina Rehaag Paderborn. Bettina Rehaag, Rezeptionsmitarbeiterin im Hotel Aspethera, ist die Hauptfigur in einem Film des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, der seit kurzem auf der Internetseite des LWL zu sehen ist. Der Film informiert über die Besonderheiten des Hotels, das die Stiftung KOLPING FORUM Paderborn betreibt und hier zum einen benachteiligte Jugendliche ausbildet, zum anderen Menschen mit Behinderungen beschäftigt.

An der Rezeption gehört Rehaag zu den Gesichtern des Hotels. Wer hereinkommt, kommt als erstes dorthin, die erste Kontaktstelle mit den Mitarbeitern des Hauses ist dort. Und weil sie im Rollstuhl sitzt, ist ihre Behinderungen nicht zu übersehen, zumal der Stuhl noch ein ziemlich wuchtiges High-Tech-Gerät ist, mit dem sie stehen kann. Doch das allein ist es nicht, warum gerade sie immer wieder gefragt ist, wenn es darum geht, das Aspethera als Integrationsbetrieb vorzustellen. Was vor allem fasziniert: Wer ihr ein paar Minuten zuhört, spürt, worum es bei Fragen von Integration und Inklusion geht: Es geht um Menschen, die Ideen und Talente haben und diese einbringen möchten, um Menschen, die mit anderen und für andere Menschen arbeiten möchten, die – um es pathetisch zu sagen: der Gesellschaft einen Dienst erweisen können und wollen. Es geht also – so gesehen – um ganz normale Menschen. Und es geht um die Frage, wie die Gesellschaft sich organisieren kann, um möglichst viele Menschen in den Dienst nehmen zu können.

Davon erzählt Bettina Rehaag, wenn sie über ihre Arbeit im Hotel Aspethera spricht.

Dreharbeiten für den LWL-Film. In der Lobby des Hotels bespricht sich das Team mit Regina Schafmeister, Vorsitzende der Stiftung KOLPING FORUM und Michael Schneider vom LWL-Integrationsamt.Fotos: Auffenberg, KBW

Hier geht es zum Stiftung KOLPING FORUM.

Hier geht es zum Film.

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