Adolph-Kolping-Stiftung Paderborn übernimmt Hauptschulgebäude
"Ein sehr guter Tag für Rimbeck!"
Zufriedene Gesichter auf beiden Seiten (von links): Ulrich Woischner, Werner Sondermann, Wolfgang Gelhard für Kolping, Michael Stickeln, Klaus Braun und Elmar Wiemers für die Stadt Warburg und Schulleiter Hartmut Peter.Foto: Auffenberg, KBW
Warburg-Rimbeck. Für einen symbolischen Euro hat die Adolph-Kolping-Stiftung Paderborn das Gebäude der ehemaligen Hauptschule in Warburg-Rimbeck gekauft und wird dort im kommenden Jahr das Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg, eine Fachschule für Sozialpädagogik unterbringen. Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln sprach vor der Presse von einem sehr guten Tag für Rimbeck.
Bereits vor fünf Jahren übernahm Kolping die Trägerschaft der Schule von den Armen Schulschwestern in Brakel, die bislang in der Warburger Innenstadt angesiedelt ist. Weil die Schülerzahlen seit Jahren steigen, die Raumkapazität am dortigen Standort aber nicht angepasst worden konnte, wurde eine vernünftige pädagogische Arbeit immer schwieriger. So wurde dringend nach einer Lösung gesucht. Die fand sich in Rimbeck mit dem Gebäude der Hauptschule, das seit dem Sommer vergangenen Jahres leersteht. Die ungewisse Zukunft war auch für den kleinen Ort eine Belastung, immerhin nutzen Sportvereine und Volkshochschule einige Räume. Dies soll auch in Zukunft so bleiben, versprachen die Vorstandsmitglieder der Adolph Kolping Stiftung Paderborn, Wolfgang Gelhard und Werner Sondermann zu. Auch mit den Gremien der Kirchengemeinde stehen sie in Kontakt, um über eine weitere Nutzung zu sprechen.
Schulleiter Hartmut Peter freute sich zunächst einmal über die zukünftigen Möglichkeiten seiner Einrichtung und sagte: „Mit dem neuen Standort werden wir uns deutlich verbessern.“ Er sei froh, dass die über 80jährige Tradition des Kollegs mit zeitgemäßen Methoden und nun auch in zeitgemäßen Räumen fortgesetzt werden könne.
Derzeit unterrichten 20 Lehrkräfte 210 Schülerinnen und Schüler, die dort zum Heilerziehungshelfer bzw. zur Heilerziehungshelferin oder zum Erzieher bzw. zur Erzieherin ausgebildet werden. Beides seien Berufe mit Zukunft, denn, so Peter: „Erzieher werden gesucht!“
24. November 2011
