Kolping

Für eine visionäre Debatte in der Kirche

Paderborn. Das Kolpingwerk im Erzbistum Paderborn begrüßt die von rund 300 Theologen angestoßene Debatte über die Zukunft der Kirche und ruft seine Mitglieder auf, sich qualifiziert daran zu beteiligen.

„Wir brauchen dringend eine breit angelegte, visionäre Debatte darüber, wie Menschen ihren Weg zu Gott finden und wie unsere Kirche dies glaubwürdig vorleben kann“ schreiben der Diözesanvorsitzender Stephan Stickeler, Diözesanpräses Ansgar Wiemers und Diözesansekretär Thomas Müller in der neuesten Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Praxis&nah“, die in diesen Tagen verschickt wird. Die Veränderungen in der Kirche würden vermutlich größer als man es derzeit ahne. Daher führe ein Festhalten am Status Quo nicht weiter, wie es auch Erzbischof Hans-Josef Becker immer wieder betone. Allerdings: „Wir brauchen die Gewissheit und das Zutrauen, dass das Mitdenken aller Getauften erwünscht ist. Leider sind wir uns da nicht immer sicher.“

Damit der Glaube „in uns und um uns lebendig bleibt“ fordern die drei Unterzeichner ihre Mitglieder auf, unter anderem darüber nachzudenken, was konkret mit Seelsorge gemeint sei, wie das zukünftige Miteinander von Priestern und engagierten Laien gestaltet werden könne und „wie wir unsere eigentliche Aufgabe erfüllen, nämlich die frohe Botschaft glaubwürdig zu verkünden.“

 

12. April 2011

 

 

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