Kolping

Konrad-Martin-Medaille für Alois Schröder

Paderborn. Dompastor Alois Schröder erhält die höchste Auszeichnung des Kolpingwerks im Erzbistum Paderborn, die Konrad-Martin-Medaille. Damit ehrt der Verband seinen langjährigen Diözesanpräses für seinen herausragenden Einsatz im Sinne Adolph Kolpings. Schröder war von 1988 bis 1996 Diözesanpräses in Paderborn und danach bis 2008 Bundespräses des Kolpingwerks in Köln.

 

„Viele Menschen im Erzbistum Paderborn verbinden nach wie vor Kolping mit ihm“, sagt sein Nachfolger, der jetzige Diözesanpräses Ansgar Wiemers. Weit mehr als vom Amt her gefordert, identifiziere sich Schröder mit der Leitidee Adolph Kolpings, nach der Christen entsprechend ihrer persönlichen Berufung als Priester oder als Laie Kirche und Gesellschaft mitgestalten können. Auch methodisch folge Schröder dem Verbandsgründer: „Adolph Kolping war ein unermüdlicher Publizist. So wie er nutzt auch Monsignore Schröder die Medien, um die frohe Botschaft unters Volk zu bringen“, so Wiemers. Schröder ist Verfasser mehrerer Bücher, er schreibt regelmäßig für einige Zeitungen, z.B. der Kirchenzeitung DER DOM und veröffentlicht unter der Rubrik „Klick am Sonntag“ Texte im Internet.

 

Der Festakt zur Verleihung der Konrad-Martin-Medaille findet am 16. Dezember im Kolping-Forum in Paderborn statt.

 

Mit der Medaille werden Persönlichkeiten geehrt, die dem Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn in besonderer Weise verbunden sind bzw. die sich durch ihr besonderes Wirken im kirchlichen, gesellschaftlichen oder politischen Bereich im Sinne des Kolpingwerkes verdient gemacht haben. Bisherige Preisträger waren Generalpräses Prälat Heinrich Festing (1995), Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt (1997), Hermann-Josef Kefes (1999), Antonius Rüsenberg (2001) Elisabeth Buschsieweke (2003) und Veronika und Georg Rother (2007).

 

Benannt ist die Auszeichnung nach dem früheren Paderborner Bischof und einstigen Religionslehrer Kolpings. Das vertrauensvolle und freundschaftliche Verhältnis zwischen den beiden förderte die Verbreitung der Gesellenvereine im Bistum Paderborn und führte 1858 zur kirchenamtlichen Empfehlung und Gründung des heutigen Kolpingwerkes Diözesanverband Paderborn.

 

Im Erzbistum Paderborn gehören dem Kolpingwerk derzeit 276 Kolpingsfamilien und ca. 32.000 Mitglieder an. Anliegen des Verbandes sind die Jugend- und Familienarbeit sowie die Gestaltung einer gerechten Welt.

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