Erfolgsgeschichte „Pro-Be“

Beirat stellt Weichen für die Zukunft

„Das Berufsorientierungsprogramm „ProBe – ProBerufsorientierung“ in Arnsberg ist längst ein Erfolgsmodell geworden und wird von vielen Seiten als innovatives Projekt geschätzt. Seit 2008 haben 2.326 Schülerinnen und Schüler an diesem Berufsorientierungsprogramm teilgenommen und sich auf den Einstieg in das Berufsleben und eine Ausbildung vorbereitet“, so das Resümee von Petra Schmitz-Hermes von der Bürgerstiftung Arnsberg und Kolping-Südwestfalen-Geschäftsführer Werner Hellwig im Rahmen der 40. Beiratssitzung.

Neben der aktuellen Tagesordnung war in der Beiratssitzung auch Zeit, einen Blick auf die vergangenen Jahre und die Zukunft zu werfen. So hat der Beirat auch immer die Projektentwicklung, die Fortschreibung der Konzeption und die Ergebnisse begleitet und gesteuert. Aber auch die finanzielle Absicherung hat viel Raum in der Beiratsarbeit eingenommen, denn die Finanzierung hat sich zwischenzeitlich völlig verändert und wird derzeit ausschließlich durch die Bürgerstiftung Arnsberg und die Stadt Arnsberg abgesichert. In Zukunft soll zudem ein neu entwickeltes Patenschaftsmodell zum Tragen kommen. „Im Frühjahr haben wir dieses Modell eingeführt, mit dem Betriebe die Finanzierung eines Projektplatzes absichern und im Gegenzug Bewerberinnen oder Bewerber für ihre Ausbildungsplätze kennenlernen können“, informiert Petra Schmitz-Hermes von der Bürgerstiftung. Eine erste Resonanz ergibt, dass die Unternehmen WEPA Industrieholding SE, das Hotel Rodelhaus, Trilux GmbH & Co. KG, A+E Keller GmbH & Co. KG, Bio GmbH & Co., Gebro Herwig Haustechnik GmbH und die Volksbank Sauerland e.G. zusammen 19 Plätze finanzieren.

Mit ProBe wird in der Wirtschaft Qualität und Kompetenz in Verbindung gebracht. „Die heimischen Betriebe kennen ProBe und wissen, wenn eine Bewerberin oder ein Bewerber die Bescheinigung beilegt, dass sie oder er sich intensiv mit der Berufswahl befasst hat. Das ist oft eine gute Ausgangslage für ein Bewerbungsgespräch!“, erläutert Projektleiterin Kathrin Sölken, die das Projekt von Anfang an betreut hat. Natürlich berücksichtigt ProBe auch den Zuzug von Geflüchteten und begleitet in diesem Jahr erstmalig 21 Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Christina Chomsé, Hochsauerlandkreis, Kommunale Koordinierungsstelle KAoA; Kathrin Sölken, Kolping; Dirk Conze, Arbeitsagentur Meschede; Petra Schmitz-Hermes, Bürgerstiftung Arnsberg; Werner Hellwig, Kolping; Christiana Brökelmann, Theodor-Heuss-Schule. Es fehlen Jochen Krautstein, Stadt Arnsberg; H.-J. Walter, Handwerkskammer Südwestfalen.