"Frühjahrskonferenz": Kolping Hochschule leistet wertvolle fachliche Unterstützung

Diversität, Demografie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Diese Themen werden die Arbeit des Kolping-Bildungswerkes Paderborn als einer der führenden Sozialdienstleister im Erzbistum Paderborn in den kommenden Jahren prägen. Rund 120 Führungskräfte haben sich bei ihrer Frühjahrskonferenz in Paderborn drei Tage lang damit beschäftigt, wie das Kolping-Bildungswerk diese Themen gestalten kann. Nach drei Jahren pandemiebedingter Unterbrechung war die Konferenz endlich wieder in Präsenz möglich.

Auf einen „Support“ besonderer Art konnte sich das Kolping-Bildungswerk Paderborn bei der traditionellen „Frühjahrskonferenz“ verlassen: Beim Schwerpunktthema „Digitalisierung“ gab es ebenso tatkräftige wie wissenschaftlich fundierte Unterstützung der Kolping Hochschule für Gesundheit und Soziales. Dr. Ulrich Weiß, Studiengangsleiter Soziale Arbeit, hielt den Eröffnungsvortrag des Tages und stimmte die Leitungskräfte auf einen Wandel der Sozialen durch die digitale Transformation ein. Dabei sei die Digitalisierung keine Bedrohung, sondern könne – sinnvoll eingesetzt – durchaus einen Mehrwert für soziale Dienstleistungen bedeuten, so Weiß. In den anschließenden Digitalisierungsworkshops waren neben Dr. Ulrich Weiß auch die Rektorin der Hochschule, Dr. Edith Hansmeier, sowie Katharina Gottfried eingebunden. Hansmeier, die die junge Hochschule vor zwei Jahren mit dem Konzept der „digitalen Präsenz“ federführend an den Start gebracht hatte, konnte viele positive Ansätze aus der Hochschuldidaktik auch für andere Bildungsbereiche fruchtbar machen: „Die konzeptionell intelligente Mischung aus persönlicher Begegnung und digitaler Lehre kann für die gesamte Bildungslandschaft einen Mehrwert bedeuten“, so Hansmeier.

Foto: Mario Polzer