„Schusterpreis“ offiziell vorgestellt

Kolpingwerk will Leuchtturmprojekte würdigen

Paderborn. „Die Kolpingsfamilien und Kolpingjugendgruppen leisten seit vielen Jahrzehnten wichtige gesellschaftspolitische Arbeit auf ehrenamtlicher Basis. Mit dem Schusterpreis möchten wir ab 2019 innovative Projekte mit Leuchtturmcharakter in besonderer Weise würdigen“, sagt Mitinitiator Lothar Heimann vom Aufsichtsrat des Kolping-Bildungswerkes Paderborn. Der Preis soll alle zwei Jahre verliehen werden und ist im ersten Jahr mit 3.000,00 € dotiert. Eine offizielle Vorstellung erfolgte am 24. November bei der Diözesanhauptausschusssitzung in Hamm.

„Antragssteller können Kolpingsfamilien, Bezirksvorstände oder der Diözesanverband sein“, erläutert Diözesansekretär Thorsten Schulz. „Verliehen wird der Schusterpreis vom Kolping-Bildungswerk Paderborn und der Adolph Kolping Stiftung Paderborn für Projekte, die im Sinne unseres Verbandes eine besondere Wirkung auf die Gesellschaft haben“, so Schulz weiter. Name und Haptik des vorgestellten Preises haben laut Lothar Heimann eine enge Beziehung zum Verbandsgründer Adolph Kolping: „Vor seiner akademischen Ausbildung mit anschließender Priesterweihe arbeitete Kolping als Schustergeselle. Er hat sein Leben lang eine facettenreiche Verbindung zum Handwerk gepflegt und das bringen wir durch die Gestaltungsmerkmale Amboss, Dreibein und Schuhleisten offen zum Ausdruck.“ Seit dem Wochenende liegt der Ball nun bei den ehrenamtlich Engagierten – sie dürfen sich ab sofort Gedanken über ihre Teilnahme machen…

v.l.: Lothar Heimann (Aufsichtsrat Kolping-Bildungswerk Paderborn), Thorsten Schulz (Diözesansekretär Kolpingwerk DV Paderborn) und Sascha Dederichs (Grundsatzreferent der Geschäftsführung im Kolping-Bildungswerk Paderborn)