100 Lehrer des Kolping Schulwerkes bilden sich fort

„Chancen und Risiken digitaler Medien im Unterricht beleuchten“

Paderborn. Die Lehrer aller sechs Schulen unter dem Dach des Kolping Schulwerkes haben sich im Hotel Aspethera zur Fortbildung getroffen. Diskutiert wurde über das Thema „Neue Medien in der Schule“. Von der Sprach-App „Rosetta Stone“ über Facebook bis hin zur konkreten Frage nach neuen didaktischen Prinzipien des onlinegestützten Lernens wurden Chancen und Risiken beleuchtet.

Für Ulrich Woischner, Geschäftsführer des Kolping Schulwerkes, überwiegen die Chancen des Einsatzes neuer Medien in der Schule. „Junge Menschen sind online. Die Schule muss sich in ihren Methoden auf die Schüler zubewegen, um in Zukunft nicht an ihnen vorbei zu unterrichten. Wir wollen prüfen, wo neue Medien uns Vorteile im Unterrichtsgeschehen schaffen“, so Woischner. Auch über neue erweiterte Möglichkeiten des Marketings und die Frage, wie man sich für junge Menschen interessant macht, wurde diskutiert. Diesbezüglich fiel immer wieder der Name Facebook. Als größtes soziales Netzwerk hat Facebook eine enorme Reichweite, überzeugt aber dennoch nicht in jeder Hinsicht. Fragen des Datenschutzes beispielsweise bleiben nach wie vor hochsensibel. Ein Grund, warum auch der Datenschutzbeauftragte des Kolping Schulwerkes, Klaus-Martin Gloth, zu den Kollegen sprach. „Unser Ziel war, alle Facetten der Digitalisierung, auch die kritischen, zu beleuchten“, sagt Eva Klare-Kurtenbach, die die Tagung organisierte. „Wir sind durch den Input der Referenten ein gutes Stück vorangekommen und werden natürlich auch weiter an diesem Thema arbeiten. Die digitale Revolution hat schließlich gerade erst begonnen“, so Klare-Kurtenbach weiter.

Eva Klare-Kurtenbach (Assistentin der Geschäftsführung) und Ulrich Woischner (Geschäftsführer des Kolping Schulwerkes) begrüßten 100 Lehrer im Hotel Aspethera.