Arbeit der Handwerkskammern ohne Ehrenamt nicht möglich

Kolping und Handwerk – das ist eine lange Erfolgsgeschichte. Ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Kolpinger*innen wäre die Arbeit der Handwerkskammern nicht denkbar. Sie arbeiten in der Vollversammlung, in Berufsbildungsausschüssen und in weiteren Ausschüssen mit. Außerdem stellen die Arbeitnehmer*innen eine*n Vizepräsident*in der Kammer. Gewählt werden sie für fünf Jahre.

Im Gebiet unseres Diözesanverbandes gibt es die drei Handwerkskammern Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Südwestfalen (mit Sitz in Arnsberg) und Dortmund. Die nächsten Wahlen stehen im Frühjahr 2024 (Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld) bzw. Herbst 2025 (Arnsberg und Dortmund) an. Für die Kandidat*innen der Arbeitnehmerseite wird von Kolping und DGB eine gemeinsame Liste erstellt. Die Arbeitnehmer*innen-Vertretungen und Mandate werden zwischen Kolping und DGB aufgeteilt.

Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit in einer der drei Handwerkskammern interessiert, kann sich schon jetzt im Diözesanbüro melden. Interessierte müssen Arbeitnehmer*innen (in der Regel Gesell*innen) sein und in einem Handwerksbetrieb im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Handwerkskammer arbeiten.

Im Kolpingwerk Paderborn beschäftigt sich der Diözesanfachausschuss (DFA) Arbeit und Soziales intensiv mit dem Thema Handwerk. Auf der Seite des DFA Arbeit und Soziales finden Sie dazu weitere Informationen. Arbeit und Soziales - Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn (kolping-paderborn.de)

Das Engagement der Ehrenamtlichen im Handwerk wird wertgeschätzt. So veranstaltet die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld einmal im Jahr (zuletzt Ende Juni 2022, davor 2019, bedingt durch die Corona-Pandemie) für sie einen Ehrenamtstag als Dank und Anerkennung. „Das Handwerk, so wie es ist, würde ohne ehrenamtliche Tätigkeit nicht existieren“, betonte dabei Handwerkskammer-Präsident Peter Eul. Er lobte die Einsatzbereitschaft und die Sozialkompetenz der freiwillig Tätigen. „In einer Zeit des Umbruchs könnte dieser Beitrag nicht höher geschätzt werden“, sagte Eul.

Text: Mario Polzer

 

v.l.: Mario Polzer (Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Kolpingwerk DV Paderborn), Reinlinde Steinhofer (Referentin der Geschäftsführung im Kolping-Bildungswerk Paderborn), Daniel Fissenewert (Diözesansekretär Kolpingwerk DV Paderborn) und Ralf Noltemeyer (Arbeitnehmer-Vizepräsident). Foto: HWK OWL