Ausflug auf den Bauernhof

Die Meldung, dass die Adolph Kolping Stiftung Paderborn den Bauernhof der Familie Michels in Großeneder (Kreis Höxter) übernimmt, ist sowohl bei den Mitarbeitenden des Kolping-Bildungswerkes Paderborn als auch in Politik und Öffentlichkeit auf unerwartet große Resonanz gestoßen. Und schon ab August 2022 soll der Betrieb auf dem Hof losgehen: Vorgesehen ist zunächst ein tiergestütztes sozial- und heilpädagogisches Fortbildungs- und Erlebnisangebot für verschiedene Zielgruppen. Die dafür bereits ausgebildeten Tiere werden alle zeitnah auf den Hof umziehen. Die Euphorie, die sich um dieses Projekt herum entwickelt hat, war Grund genug für Bildungswerk-Geschäftsführer Wolfgang Gelhard, einen Ausflug für die Bürogemeinschaft der Kolping-Zentrale in Paderborn zu organisieren. Somit bekamen in der vergangenen Woche über 30 Personen die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den Entwicklungstand des Projektes zu informieren. Eva Klare-Kurtenbach (Geschäftsführerin des Kolping-Schulwerkes) und Mareike Gördemann (stellv. Schulleitung des Theresia-Gerhardinger-Berufskollegs in Warburg), die beide federführend im Planungs- und Expertenteam des Hof-Projektes aktiv sind, führten die Gäste über das große Gelände, zeigten u.a. die Ställe und großflächigen Grünanlagen. Wolfgang Gelhard berichtete in seiner Ansprache davon, dass der Hof als Inklusionsbetrieb konzipiert wird, wo Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten werden. „Kolping betreibt bereits zehn Inklusionsunternehmen, hier folgt der elfte“, so der Geschäftsführer.

Die Bürogemeinschaft der Kolping-Zentrale in Paderborn auf dem Hof in Großeneder. Foto: Mario Polzer