Dem Fachkräftemangel entgegnen!

KBBW Brakel modernisiert seine Infrastruktur

Brakel. „Die Lösung des Fachkräfteproblems ist für die Betriebe in unserer Region von hoher Priorität. Wir möchten unseren Anteil dazu beitragen, die regionale Wirtschaft mit gut qualifizierten Facharbeitern zu versorgen“, sagt Dietmar Mantel, Geschäftsführer des Kolping-Berufsbildungswerkes (KBBW) in Brakel. Darum investiert die Einrichtung nun fast eine Million Euro in die Ausstattung der Werkstätten. Angeschafft werden u.a. moderne Säge-, Dreh- und Fräsmaschinen sowie ein Schweißsimulator.

Die Fördersumme setzt sich zusammen aus 512.000 € über das Land mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und knapp über 300.000 € aus der Bund-Länder-Aufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, wie Josef Wegener von der Bezirksregierung Detmold erläutert. „Diese Förderung erleben wir als besondere Wertschätzung unserer Arbeit“, erklärte Ulrich Woischner, Geschäftsführer des Kolping-Schulwerkes, das mit zwei Förderschulen ebenfalls im KBBW vertreten ist und von der Erneuerung der Ausstattung profitieren wird.

Geplant ist zudem, dass neben der traditionellen Ausbildung von lernbehinderten jungen Menschen zu Fachkräften auch die Unternehmen selbst die neue Infrastruktur nutzen, um eigenes Personal weiterzubilden. „Wir öffnen uns konsequent den Bedarfen der Betriebe, um diese im Wissens- und Potentialmanagement ihrer Auszubildenden und Mitarbeiter aktiv zu unterstützen“, so Mantel. Das Kolping-Berufsbildungswerk in Brakel