Deutliche Tarifsteigerungen für die Weiterbildungsbranche

„Wichtiger Schritt Richtung Branchentarifvertrag“

Hannover. Die Beschäftigten in der Weiterbildungsbranche dürfen sich ab 2019 über deutliche Tarifsteigerungen freuen. Der ausgehandelte Mindestlohntarifvertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren und sieht erstmals auch eine Differenzierung beim pädagogischen Personal vor. Konkret bedeutet das: Auf den DQR-Niveaustufen 1-5 gibt es pro Jahr bis 2022 eine konstante 3,0%-Erhöhung, beim DQR 6 (z.B. Bachelor, Techniker und Meister) staffelt sich die Erhöhung von 3,5% (2019) sukzessive bis auf 4,0% (2022). Aktuell liegt der Mindestlohn in der beruflichen Bildung für pädagogisches Personal bei 15,26 € (2.654,02 für eine 40-Stunden-Woche).

„Wir sind mit dem Abschluss zufrieden“, konstatiert Arbeitgeber-Verhandlungsführer Wolfgang Gelhard für die Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung. „Für die Arbeitgeber liegt der erzielte Konsens zwar im oberen Segment des finanziell Möglichen, aber durch die lange Laufzeit von vier Jahren ergeben sich auch gute Planungsspielräume“, so Gelhard weiter. Besonders wichtig sei für ihn, dass durch das erzielte Ergebnis nun auch der Weg in Richtung Branchentarifvertrag frei ist.

Freuen sich über deutliche Tarifsteigerungen: Beschäftigte in der Weiterbildung