Inklusive Frühpädagogik im Fokus internationaler Austausche

„Blicken auf erfolgreiche Förderperiode zurück“

Paderborn. Wie funktioniert der inklusive Kindergarten eigentlich in Italien? Welche Ansätze haben sich in Spanien als erfolgreich erwiesen? Was kann die deutsche Elementarpädagogik von den europäischen Partnerländern lernen und umgekehrt? Wie bilden die verschiedenen Länder ihr Fachpersonal aus, wie qualifizieren sie es weiter? Das Kolping-Bildungswerk Paderborn ist seit zwei Jahrzehnten im Bereich der europäisch geförderten Austauschprogramme unterwegs. Im Zentrum der vergangenen Erasmus-Mobilitätsprojekte (gefördert über die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn) stand für das teilnehmende Führungspersonal des Elementarbereichs das Thema „Inclusion in kindergarten and primary school in Europe as a start for an inclusive society“.

„Wir blicken auf eine erfolgreiche Förderperiode zurück und konnten durch Reisen nach Island, Spanien, Estland, Polen und Italien dem deutschen Berufsbildungspersonal einen tiefen Einblick in die internationale Aus- und Weiterbildungslandschaft des Primarbereichs geben“, freute sich Dietmar Mantel, Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung im Kolping-Bildungswerk Paderborn. „Es ist uns darüber hinaus gelungen, unseren Teilnehmern einen Einblick in die frühkindliche Bildungsarbeit der verschiedenen Partnerländer zu geben, ihnen neue Tätigkeitsfelder aufzuzeigen und Anstöße zu vermitteln, die eigene Arbeit zu reflektieren“, ergänzte Dirk Fortströer, der die Reisen begleitete. Durch die Hospitationen in ausgewählten Kindertageseinrichtungen, Gespräche in Fachschulen und Universitäten sowie Vergleiche der jeweiligen nationalen Förderprogramme im Feld „Inklusion“ seien berufliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen gleichermaßen weiterentwickelt worden, so Fortströer weiter.

Den Zuschlag für die kommende Förderperiode 2019/2020 hat das Kolping-Bildungswerk Paderborn bereits erhalten.

 

Die Reisen im Überblick

  • März 2017: Barcelona

  • Mai 2017: Reykjavik

  • September 2017: Krakau

  • Oktober 2017: Rom

  • April 2018: Tallinn und Kuressaare

  • Juni 2018: Barcelona

  • September 2018: Reykjavik

Dirk Fortströer begleitete die Reisen ins europäische Ausland in der abgelaufenen Förderperiode.