Kolpingjugend Hagen-Zentral gewinnt ersten Schusterpreis

Verleihung bei "mutig zum Quadrat" in Soest

Die Kolpingjugend Hagen-Zentral ist die erste Preisträgerin des Schusterpreises. Damit wird ihr Projekt "Zu Halloween kommen die guten Geister" ausgezeichnet. Mit dem Preis ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro verbunden. Der Schusterpreis wird vom Kolping-Bildungswerk und von der Adolph-Kolping-Stiftung Paderborn gestiftet. Er soll Leuchtturm-Projekte würdigen, die für das ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement der Kolpingsfamilien beispielhaft sind.

Insgesamt ist der Preis mit 3.000 Euro dotiert. Die Jury, bestehend aus Vertreter*innen des Diözesanvorstandes (drei Personen), der Adolph-Kolping-Stiftung (zwei Personen) und des Aufsichtsrates des Kolping-Bildungswerkes Paderborn (zwei Personen) kann das Geld auf mehrere Projekte verteilen. Jeweils weitere 500 Euro erhielten deshalb die Kolpingsfamilie Minden für ihre Impuls-Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten und die Kolpingsfamilie Natzungen für ihr Kreativ-Theater.

Insgesamt hatten sich zehn Kolpingsfamilien und Ortsgruppen der Kolpingjugend um den ersten Schusterpreis beworben. Alle Bewerber*innen erhielten einen Gutschein für eine Besichtigung der Röstwerkstatt in Brakel. Dort wird der fair gehandelte TATICO-Kaffee geröstet.

Seit 2007 sammelt die Kolpingjugend Hagen-Zentral rund um Halloween (31. Oktober) Lebensmittel, die dem lokalen "Warenkorb" gespendet werden. Begonnen haben die Sammlungen von Tür zu Tür. Inzwischen bitten die Aktiven auch vor einem Supermarkt um Lebensmittelspenden. Seit Beginn des Projektes konnte die Kolpingjugend Lebensmittel im Wert von rund 14.000 Euro sammeln und dem "Warenkorb" weitergeben.

Der Schusterpreis wurde am Sonntag (14. November 2021) im Rahmen des Mut-Mach-Forums "mutig zum Quadrat" in der Stadthalle in Soest verliehen. Engagierte und Interessierte konnten sich am Tag nach der Diözesanversammlung über vielfältige Aktivitäten im Diözesanverband informieren. Die Nominierten des Schusterpreises präsentierten ihre Projekte. Der Diözesanverband, das Kolping-Bildungswerk und die vier Diözesan-Fachausschüsse Arbeit und Soziales, Weltgesellschaft, Glaube und Kirche sowie Generationen stellten ihre Arbeit und Entwicklungen der vergangenen Monate vor. Auch die vier Süd-Nord-Freiwilligen, die seit Mitte Oktober bei uns zu Gast sind, waren dabei. In Workshops ging es um die Möglichkeiten eines Neustarts für das Ehrenamt in der Corona-Pandemie, um Nachhaltigkeit, digitale Kommunikation und um eine Perspektive für Kolping im Jahr 2030.

Text und Bilder: Mario Polzer 

Hinweis: Alle Teilnehmenden wurden vor Einlass in die Stadthalle in Soest auf das Corona-Virus getestet. Erst mit einem negativen Testergebnis wurden sie eingelassen. Alle Tests waren negativ.

Lothar Heimann (Mitte), Vorsitzender des Aufsichtsrates im Kolping-Bildungswerk Paderborn, überreicht den Schusterpreis Foto: Mario Polzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schusterpreis: Das Gruppenfoto der Preisträger Foto: Mario Polzer