Kolpingwerk in Paderborn ehrt Werner Sondermann

Konrad-Martin-Medaille wird in Mexiko verliehen

Paderborn. Große Auszeichnung für Werner Sondermann: „Das Kolpingwerk in Paderborn hat beschlossen, Werner Sondermann für sein herausragendes Engagement in der internationalen Partnerschaftsarbeit die Konrad-Martin-Medaille zu verleihen. Die Ehrung wird im Februar 2019 auf der CECAMEX in Mexiko stattfinden“, verkündete der Diözesanvorsitzende Stephan Stickeler. Die Konrad-Martin-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die das Kolpingwerk in Paderborn verleiht. Bislang gibt es acht Preisträger.

„Werner Sondermann, der in über 40 Jahren im Kolpingwerk auf allen Ebenen haupt- und ehrenamtlich unterwegs war, hat der internationalen Arbeit unseres Diözesanverbandes über Jahrzehnte hinweg ein Gesicht gegeben. Die zahlreichen Projekte, Initiativen und Netzwerke, die es heute gibt, wären ohne ihn undenkbar“, so Diözesangeschäftsführer Wolfgang Gelhard. Besonders hervorzuheben ist in diesem Kontext der fair gehandelte Tatico-Kaffee, der sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut und den Kaffeebauern in Lateinamerika sichere Beschäftigungsperspektiven zu gerechten Löhnen bietet.  

Mit der Konrad-Martin-Medaille werden seit 1995 Persönlichkeiten geehrt, die sich in besonderer Weise im kirchlichen, gesellschaftlichen oder politischen Bereich im Sinne des Kolpingwerkes verdient gemacht haben. Dies treffe auf Werner Sondermann in jedem Falle zu, sagt Diözesansekretär Thorsten Schulz: „Seit 20 Jahren ist er mit Einsatz und Leidenschaft in Mexiko aktiv, seit 10 Jahren pflegt er Kontakte nach Honduras, Nicaragua, Costa-Rica und in die Dominikanische Republik. Wenn ich heute mit ihm in diesen Ländern unterwegs bin, spüre ich, welche Hochachtung man ihm entgegenbringt.“

Sondermann selbst zeigte sich bei der Verkündung dieser Entscheidung im Hotel Aspethera sichtlich bewegt. „Die Überraschung ist definitiv geglückt! Und dass die Verleihung ausgerechnet in Mexiko stattfindet, ist natürlich das größte Zeichen der Wertschätzung, das ich mir vorstellen kann.“

 

Über Werner Sondermann

Werner Sondermann wurde 1950 in Bielefeld geboren. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Als Diplom-Sozialarbeiter war bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand 2013 in unterschiedlichen Funktionen beim Kolpingwerk und Kolping-Bildungswerk Paderborn aktiv, u.a. als Jugendbildungsreferent, Regionalstellenleiter (Erwachsenenbildung) und Leiter des Berufsförderungszentrums Hamm. 1987 übernahm er die Position des Geschäftsführers im Kolping-Bildungswerk Paderborn.

v.l.: Thorsten Schulz (Diözesansekretär), Stephan Stickeler (Diözesanvorsitzender), Werner Sondermann, Wolfgang Gelhard (Diözesangeschäftsführer)