Mit den TatWorten pilgernd unterwegs in Soest

Es war ein besonderer Pilgerweg durch die Hansestadt: Geleitet von einigen unserer TatWort-Karten machten sich am Freitag (26. August) knapp 20 Mitarbeitende des Kolpingwerkes und des Kolping-Bildungswerkes Paderborn auf den Weg rund um und durch die Soester Altstadt.

Der Arbeitskreis „Glaube konkret“ hatte diese erste TatWort-Wanderung vorbereitet. Unterwegs gab es verschiedene Stationen zum Innehalten. Einige Beispiele: Am Mitmach-Garten stellten die Kolping-Bildungszentren Ruhr ihre Saatgut-Bibliothek vor, passend zur TatWort-Karte "Nur die Harten in den Garten". Mit Blick auf die Altstadt und ihre Kirchen und mit der Karte "Ups ...!" fragte Dietmar Esken die Teilnehmenden: "Was passiert, wenn mir mein Glaube abhanden kommt?" Und Diözesanpräses Sebastian Schulz regte mit der Karte "Schatz" dazu an, sich Gedanken zu machen, welcher Schatz im Leben wirklich wichtig ist. Am Ostenhoftor wurde gemeinsam gesungen und bewusst wurde auch ein Stück des Weges schweigend zurückgelegt.

Die rund dreistündige Wanderung war außerdem eine gute Gelegenheit, Kolleg*innen kennenzulernen, mit denen die Teilnehmenden im Arbeitsalltag nur wenig Kontakt haben. Ganz "nebenbei" ist auch die Idee zu einer neuen Folge der "Virtuellen Kaffeepause" entstanden (zu der an dieser Stelle aber noch nicht mehr verraten wird).

Ausgangs- und Endpunkt des Pilgerweges war das Hotel Susato. Dem Team des Hotels ein herzliches Dankeschön für die kulinarische Begleitung des Tages. Nach einem Mittagsimbiss nutzten einige der Teilnehmenden noch die Gelegenheit, den Turm des St. Patrokli-Domes bis zur Glockenstube zu besteigen und dort Interessantes zu Geschichte und Geschichten der Kirche zu erfahren.

Text: Mario Polzer 

Die TatWort-Wanderung: Mitarbeitende des Kolpingwerkes und des Kolping-Bildungswerkes Paderborn unterwegs in Soest Foto: Mario Polzer