Neubau des Kolping-Berufsförderungszentrums vorgestellt

„Arnsberg versteht sich als Bildungsstadt“

Arnsberg/Paderborn. Vertreter des Kolping-Bildungswerkes Paderborn und der Stadt Arnsberg haben auf einer Pressekonferenz den aktuellen Planungsstand zum Neubau des Kolping-Berufsförderungszentrums Arnsberg vorgestellt. Das moderne Bildungszentrum soll im Stadtteil Neheim-Hüsten am Campus „Berliner Platz“ entstehen. Die Eröffnung ist für Sommer 2020 geplant. Die Investitionssumme liegt bei rund sieben Millionen Euro, Bauherr ist die Adolph Kolping Stiftung Paderborn.

„Wir sind seit über 40 Jahren mit unseren Maßnahmen in Südwestfalen tätig und freuen uns, dass wir uns mit dem Neubau unseres Berufsförderungszentrums modernisieren und unsere Arbeit in dieser Region zukunftsfest machen können“, sagte Kolping-Bildungswerk-Geschäftsführer Wolfgang Gelhard den Pressevertretern. Die breite Palette von Angeboten der beruflichen Bildung für unterschiedliche Zielgruppen werde in ein ansprechendes und innovatives Setting gelegt, welches den Dienstleistungscharakter des Trägers nochmals hervorhebe und Synergien schaffe, so Gelhard weiter. Werner Hellwig, Geschäftsführer der Kolping-Bildungszentren Südwestfalen, unterstrich ebenfalls die Notwendigkeit der infrastrukturellen Erneuerung: „Wir haben aktuell ca. 1.300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unseren Maßnahmen. Unser Ziel ist es, die verschiedenen Standorte im Stadtgebiet zu bündeln und baulich die Vorrausetzungen zu schaffen, flexibel und schnell auf die sich wandelnden Anforderungen des Bildungsmarktes reagieren zu können!“. Die Architekten von „Plan BEE“ sprachen diesbezüglich von einem zukunftweisenden Projekt, das durch eine offene und transparente Gestaltung Vertrauen schaffe: „Das Gebäude wird komplett barrierefrei errichtet und ist baulich so flexibel, dass ohne großen Aufwand wandelnden Geschäftsfeldern räumlich Rechnung getragen werden kann“, so André Reckeweg. Bürgermeiser Ralf Paul Bittner begrüßte den Kolping-Neubau ebenfalls. Arnsberg sei eine Bildungsstadt und werde dies auch in Zukunft bleiben, so Bittner. „Die Stadt unterstützt das Vorhaben ausdrücklich!“, so Bittner weiter. Thomas Vielhaber, Planungsdezernent der Stadt, lobte vor allem die Standortwahl: „Die Synergien mit den bereits vorhandenen Schulen, die gute Verkehrsanbindung und die Bahnhofsnähe sind optimale Voraussetzungen. Wir freuen uns, dass der Bildungs-Campus ab 2020 noch stärker belebt sein wird!“

Visualisierung des Architekturbüros Plan BEE