„Noch größer als gedacht!“

Tag für neue Mitarbeiter fand am 08. Dezember in Paderborn statt

Paderborn. „Mir war schon klar, dass wir groß sind, aber dass wir so groß sind, wusste ich nicht“, bemerkte eine Teilnehmerin aus dem Kreise der im Laufe des Jahres neu eingestellten Mitarbeiter nach der Präsentation von Hauptgeschäftsführer Wolfgang Gelhard. Dieser hatte einen Überblick über alle Gesellschaften und Einrichtungen der Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH gegeben, die mit 1.300 Mitarbeitern, 5.000 Teilnehmern täglich und einem Jahresumsatz von fast 70 Mio. € zu den großen Akteuren der Aus- und Weiterbildung in NRW zählt. Gelhard ging u.a. auf die Bereiche Ausbildung und Beruf, Erwachsenenbildung und berufliche Weiterbildung, Schule, Inklusion, Fachkräftesicherung und das wachsende Firmenkundengeschäft ein. Im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion stand jedoch das Thema Flüchtlinge. „Wir sind hier mit unserer Infrastruktur gut aufgestellt“, betonte Gelhard. „Von der Erstunterbringung über Sprachunterricht, Kompetenzfeststellungen und Modulqualifizierungen bis zur anschließenden Vermittlung in den Arbeitsmarkt können wir alles aus einer Hand anbieten. Und das verdanken wir auch unseren gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Zu Beginn des Einführungstages für die neuen Kolping-Mitarbeiter hatte Diözesanpräses Ansgar Wiemers das Wertefundament des Kolpingwerkes Diözesanverband Paderborn e.V. als Gesellschafter der Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH dargestellt. An Leben und Werk des Priesters und Sozialreformers Adolph Kolping, der mit seiner Idee des Gesellenvereis eine wichtige Antwort auf die Probleme der sozialen Frage in Folge der Industrialisierung gab, verdeutlichte er, was es bedeutet, den Mensch in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. „Die christliche Gesellschaftslehre gibt uns noch heute viele Impulse mit den Parameters Personalität, Subsidiarität und Solidarität“. Auch wenn es heute die klassischen Wandergesellen aus der Zeit Kolpings nicht mehr gäbe, so seien andere Personen, wie beispielsweise die Flüchtlinge, an ihre Stelle gerückt. Solidarität, so der Präses, sei somit heute wichtiger denn je.