Bürogemeinschaft feiert Abschied von Diözesanpräses Sebastian Schulz

Wolfgang Gelhard und Regina Schafmeister verabschiedeten Sebastian Schulz Foto: Jana Sudhoff Die Messe und das gemeinsame Frühstück der Bürogemeinschaft am Paderborner Busdorf hatte heute eine besondere Akzentuierung. Das Ritual nutzten die Kolleg*innen, um sich von Sebastian Schulz zu verabschieden. Nach neun Jahren als Diözesanpräses öffnen sich für ihn in Köln neue Türen: Als neu gewählter Bundespräses von Kolping Deutschland steht in zwei Wochen der Umzug an. „Gemeinsam möchten wir ganz herzlich Danke sagen, für deine Zeit bei uns, für dein Engagement und für die Spuren, die du bei uns hinterlassen hast“, bedankten sich Regina Schafmeister und Wolfgang Gelhard als Hauptgeschäftsführung stellvertretend für das Kolpingbildungswerk Paderborn.

„Du hast viele Impulse gesetzt und uns viel Gelegenheit gegeben, von dir zu lernen und unseren Horizont zu erweitern“, stieß Sascha Dederichs, Referent der Geschäftsführung, ins gleiche Horn. Unvergessen bleiben werden seine Formate wie die Kaffeepause, der Gruppenchat im Mitarbeitermagazin „Bildung und mehr“ sowie die „(R) auszeit.“

„Ich gehe mit einem gefüllten Herzen“

„Ich hatte hier eine Rolle inne, die ich sehr genossen habe“, betonte der scheidende Diözesanpräses. „Ich gehe heute mit großem Respekt vor dem, was in den vergangenen Jahren im Kolping-Bildungswerk entstanden ist.“ Hier habe man Ungewöhnliches gewagt. „Das Ungewöhnliche ist der Mut, Menschen mehr zuzutrauen, als sie sich selbst oft zutrauen“, führte Sebastian Schulz den Kolping Gutshof in Großeneder als Beispiel an. Ein goldener Kompass, den er mit nach Köln nehmen werde: den Mut zu haben, ungewöhnlich menschlich zu handeln. „Das, was ich hier gelernt habe, wird mir in Köln an der einen oder anderen Stelle sehr hilfreich sein. Ich gehe mit einem gefüllten Herzen“, versprach der neue Bundespräses.

Der Abschied wird nicht endgültig sein: Eine der nächsten Büromessen könnte in Köln gefeiert werden. „Dein Umzug ist ein guter Anlass, um einen Betriebsausflug nach Köln zu unternehmen“, stellte Wolfgang Gelhard in Aussicht. Damit auch Sebastian Schulz einen weiteren guten Grund hat, der Heimat einen Besuch abzustatten, dafür hatte das Kolping-Bildungswerk mit seinem Abschiedsgeschenk gesorgt. „Auf dem Kolping Gutshof in Großeneder werden wir eine Bank aufstellen, die deinen Namen trägt, unter einem Apfelbaum, den wir gemeinsam pflanzen. Damit du nach reger Reisetätigkeit auf Bundesebene einen Ort hast, an dem du dich erholen kannst“, erklärte Regina Schafmeister. Zusammen mit Wolfgang Gelhard überreichte sie dem scheidenden Diözesanpräses außerdem den Bildungswerk-Sticker in Gold: „Bildung mit Wert“.