Ehrenzeichen des Diözesanverbandes für Sebastian Schulz zum Abschied

Als Anerkennung seiner Verdienste der vergangenen Jahre hat Kolping Paderborn dem scheidenden Diözesanpräses Sebastian Schulz (2. von links) das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes verliehen. Als Anerkennung seiner Verdienste der vergangenen Jahre hat Kolping Paderborn dem scheidenden Diözesanpräses Sebastian Schulz (2. von links) das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes verliehen. Foto: Mario Polzer Kolping Paderborn hat sich mit einem Gottesdienst in der Busdorfkirche und einer Feier im Hotel Aspethera von Diözesanpräses Sebastian Schulz verabschiedet. Für sein Engagement während der vergangenen knapp neun Jahre wurde Sebastian Schulz mit dem Ehrenzeichen des Diözesanverbandes ausgezeichnet. Das Amt des Diözesanpräses wird er zum Ende dieses Monats niederlegen, um ab März als neu gewählter Bundespräses von Kolping Deutschland nach Köln zu wechseln.

"Wir verlieren nicht einen Diözesanpräses, sondern gewinnen für Kolping einen hervorragenden Bundespräses", betonte der Diözesanvorsitzende von Kolping Paderborn, Winfried Henke. Sebastian Schulz habe während seiner Zeit als Diözesanpräses wesentliche Impulse gegeben, die den Verband weiterentwickelt haben, so Henke. Unter anderem die TatWort-Karten, mit denen Zitaten des Verbandsgründers Adolph Kolping ein zeitgemäßes Gewand gegeben wird, das Videoformat „Die virtuelle Kaffeepause“ und die (R)auszeit als Pilgerangebot für Mitarbeitende gehen auf ihn zurück.

Als Anerkennung seiner Verdienste hat Kolping Paderborn Sebastian Schulz das Ehrenzeichen des Diözesanverbandes verliehen. "Für Sebastian Schulz ist Spiritualität kein Programmpunkt, sondern Lebensstil. Im Sinne Adolph Kolpings ist Sebastian Schulz dabei die Nähe zu den Menschen besonders wichtig. Er ist Ideen- und Impulsgeber, Netzwerker, Motivator, gibt Orientierung und packt selbst mit an. Sein Lachen füllt Räume und steckt an", heißt es im Urkundentext.

Ein besonderes Anliegen war Sebastian Schulz die Aus- und Fortbildung der Geistlichen Leiter*innen und damit das Zusammenwirken auf Augenhöhe zwischen Ehrenamtlichen und Präsides, sowohl in den Kolpingsfamilien als auch auf Diözesanebene.

Der scheidende Diözesanpräses nutzte die Feier zu seinem Abschied, um sich bei Kolleg*innen, Weggefährt*innen und Ehrenamtlichen zu bedanken. "Um gestalten zu können, braucht man Gestaltungsspielraum, und den habe ich bei Kolping Paderborn bekommen."