Jubel im JBZ in Marsberg

Team „Kinderrechte“ freut sich über 2. Platz beim Kreiswettbewerb

HSK-Landrat Thomas Grosche (rechts) und Frank Folcz (stellvertretender Bürgermeister aus Marsberg, links) beglückwünschten Annika Schröder (Mitte) und ihre vier Begleiterinnen zum zweiten Platz im Kreiswettbewerb, für den erst einmal einen symbolischen Scheck über 1000 gab. HSK-Landrat Thomas Grosche (rechts) und Frank Folcz (stellvertretender Bürgermeister aus Marsberg, links) beglückwünschten Annika Schröder (Mitte) und ihre vier Begleiterinnen zum zweiten Platz im Kreiswettbewerb, für den erst einmal einen symbolischen Scheck über 1000 gab. Foto: HSK-Pressestelle Freudenstimmung herrscht im Kolping-Jugendbegegnungszentrum (JBZ) Marsberg. Beim Wettbewerb des Jugendamts des Hochsauerlandkreises zum Weltkindertag 2026 hat das JBZ die Jury überzeugt und wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Freuen kann sich das Team „Kinderrechte“ damit über ein Preisgeld von 1000 Euro.

Im offenen Treff in den Sommerferien hatten Kinder und Jugendliche ein lebensgroßes Kinderrechte-Puzzle erstellt. Auf den zehn Teilen setzten sie zehn Kinderrechte – nach Unicef – in Szene. „Unser Puzzle soll zeigen, dass jedes Kinderrecht wichtig ist und alle zusammengehören. Wenn ein Teil fehlt, ist das gesamte Bild nicht mehr vollständig“, erklärt Sozialpädagogin Annika Schröder.

„Das Puzzle wirkt nachhaltig“

Zusammen mit vier Jugendlichen nahm sie an der Preisverleihung im Mescheder Kreishaus teil, zu der die zehn Erstplatzierten geladen waren. Überreicht bekamen sie ihren Preis von Landrat Thomas Grosche und dem Team des Jugendamtes.

„Das lebensgroße Puzzle des JBZ Marsberg bestach vor allem durch die Sichtbarkeit und Verständlichkeit, da konkret Kinderechte benannt und aufgelistet wurden“, urteilte die Jury. Zudem habe der Jury die intensive gemeinschaftliche Arbeit an diesem Puzzle – gemeinsames Werken und diskutieren über Kinderrechte – imponiert. „Dazu kam der Vorteil, dass das Puzzle nachhaltig wirkt und überall aufgestellt werden kann, z. B. künftig in der Stadtbücherei“, hieß es weiter.

 „Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir es auf den zweiten Platz schaffen, zumal sich bis zu 30 Gruppen für den Wettbewerb anmelden durften“, sagt Sozialpädagogin Claudia Henke, die das Projekt zusammen mit Annika Schröder organisiert hatte. „Die Kinder und Jugendlichen waren furchtbar stolz.“ In den nächsten Wochen werde man gemeinsam Ideen sammeln und abstimmen, wofür das Geld eingesetzt werden soll.

Das Puzzle war nicht die einzige Aktion, mit dem die jungen JBZ-Besucher*innen auf die Kinderrechte aufmerksam machten. Im Rahmen der Aktionswoche rund um den Weltkindertag malten sie die zehn Kinderrechte nach Unicef außerdem mit Kreide auf den Vorplatz der Sparkasse. „Besonders schön war, dass auch viele Passantinnen und Passanten stehen geblieben und mit uns ins Gespräch gekommen sind“, freut sich Annika Schröder. Welches Kinderrecht ihnen besonders am Herzen liegt, zeigten die Kinder bei der Button-Aktion „Ich hab Rechte!“ Jeder wählte individuell ein Recht aus und gestaltete dazu einen eigenen Anstecker. Ein Accessoire, das übrigens auch bei der Preisverleihung getragen wurde.