Kolping-Bildungswerk Paderborn trauert um Franz Josef Japes

Auf einem Metalltablett befinden sich zahlreiche brennende Teelichter, die vor einem dunklen Hintergrund ein warmes Licht verbreiten und den Schriftzug "NACHRUF" tragen. Franz Josef Japes, der als langjähriger leitender Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes in Paderborn und engagierter Kolpingbruder über Jahrzehnte lang große Verdienste in der Bildungsarbeit erworben hat, ist am vergangenen Sonntag im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. 

„Die Nachricht seines Todes erfüllt uns mit großer Trauer. Franz Josef Japes war Kolpinger durch und durch. Mit seiner Arbeit hat er die Berufliche Bildung in unseren Unternehmensstandorten im Hochsauerlandkreis geprägt, sich für Wertevermittlung eingesetzt und auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ehrenamtlich im Sinne Adolph Kolpings weitergewirkt“, sagte die Kolping-Hauptgeschäftsführung in Paderborn um Regina Schafmeister und Wolfgang Gelhard. „Dafür zollen wir ihm den größten Respekt.“

Das Berufsförderungszentrum in Arnsberg leitete Franz Josef Japes bis zum 01.10.2002. Als Leitungskraft schaffte er über lange Zeit die Rahmenbedingungen dafür, dass viele überwiegend junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben begleitet und unterstützt werden konnten. Nach dem Eintritt in den Ruhestand engagierte sich Franz Josef Japes weiterhin auch ehrenamtlich, insbesondere als stellv. Diözesanvorsitzender von Kolping Paderborn (2001-2009) sowie in Projekten und Aktionen des damaligen Kolping-Diözesanfachausschusses (DFA) Seniorenarbeit und in der Kolpingsfamilie Antfeld. Zudem referierte er in Kolpingsfamilien über verschiedene Kolping-Themen, insbesondere über das Leben und Wirken des Verbandsgründers Adolph Kolping.

„Wir verlieren einen verdienten und anerkannten Mitstreiter. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in dieser Stunde der Trauer bei seinen Angehörigen“, so Schafmeister und Gelhard.