Querschnitt zeitgenössischer Fotografie
IBZ wird zur Galerie
Ein Querschnitt zeitgenössischer Fotografie ist in der Ausstellung des Vereins „Cheezze“ in den Räumlichkeiten des IBZ zu sehen. Foto: Silvia Hillebrand
Das Integrations- und Beratungszentrum Paderborn/Höxter (IBZ gGmbH) an der Bahnhofstraße 11 in Paderborn öffnet seine Räume einmal mehr für die kunstinteressierte Öffentlichkeit. Unter dem Titel „Acht Positionen“ stellen acht Fotograf*innen der Manufaktur für zeitgenössische Fotografie „Cheezze“ ein breites Spektrum ihres Schaffens aus.
„Uns interessiert die erzählende Fotografie“, beschreibt der Verein „Cheezze“ auf seiner Website seinen künstlerischen Akzent. „Diese kann journalistisch oder dokumentarisch sein, eine Fotografie, die sich im Bild mit der Gesellschaft und ihren Menschen auseinandersetzt. Unsere Ausstellungen sollen anregen, sich den Veränderungen, Entwicklungen und Chancen des globalen Alltags zu stellen und menschliche Befindlichkeiten in einer Welt des Um- und Aufbruchs zu reflektieren“, heißt es weiter. Einen Querschnitt ihrer zeitgenössischen Fotografie stellen die „Cheezze“-Fotograf*innen Dave Lubek, Andreas Neye, Michel Ptasinski, Hagen Franke, Monika Lumperda, Erik Brenner, Axel Czypionka und Heinz-Dieter Voskamp auf zwei Etagen im IBZ zur Schau.
Ausstellungen erhöhen Sichtbarkeit des IBZ
Die Bandbreite der Motive reicht von Streetart aus Berlin über Personenaufnahmen und Abstraktes bis hin zu Architekturansichten – darunter auch Quartierseindrücke aus dem Paderborner Riemekeviertel. „Der kleine Kietz liegt nur einen Steinwurf vom IBZ entfernt“, freute sich Silvia Hillebrand über den lokalen Bezug. Die IBZ-Mitarbeiterin hatte die Ausstellung gemeinsam mit „Cheezze“-Fotograf Michel Ptasinski organisiert.
Eine Win-win-Situation für beide Seiten: Während die „Cheezze“-Fotograf*innen Paderborn als Ort für regelmäßige Ausstellungen rund um die Fotografie etablieren möchten, freut sich das IBZ, durch seine Ausstellungen seine Sichtbarkeit zu erhöhen und seine Arbeit in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Die IBZ gGmbH als Träger des Integrationsfachdienstes unterstützt tagtäglich verschiedenste Menschen mit Behinderung in der Erreichung ihrer beruflichen Ziele sowie an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. „Das IBZ bietet sich mit seiner tollen Architektur für Ausstellungen an“, betont Silvia Hillebrand mit Blick auf den offenen Galeriecharakter über drei Ebenen. Ein Oberlicht setzt dabei einen besonderen stimmungsvollen Akzent.
„Acht Positionen“ ist die dritte Ausstellung in den Räumlichkeiten des IBZ. Sie kann bis Ende Juni besucht werden. Für den 9. Juli ist bereits die nächste Vernissage geplant.